Langkau, Erhard (1877-1967). Herbstwald, 1912.


Langkau, Erhard (1877-1967). Herbstwald, 1912.

Artikel-Nr.: G - L001/001
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Erhard Langkau (1877 Samotschin - 1967 Berlin). Herbstwald. Öl auf Leinwand, 135 x 101 cm, rechts unten signiert und datiert „E. Langkau. 1912.“
Kleine Randmängel und leichter Farbverlust links oberhalb der Signatur

 

zum Werk

Das großformatige Bild zeigt den im Herbstlicht erstrahlenden Buchenwald des Berliner Umlandes. Zur gleichermaßen naturnahen wie dekorativen Wirkung tragen insbesondere die Farbkontraste bei. Ist der fruchtbare Boden in Grün und Braun gehalten, dominieren im oberen Bildbereich Geld und Blau, während die im Licht fluktuierenden grauen Stämme beide Bereiche miteinander verbinden.
Eine besondere Spannung wird durch die Anlage des Bildausschnitts erzeugt: Führt der Boden im Vordergrund in die Höhe, wobei die mächtigen Stämme wie eine Portalsituation wirken, fällt das Gelände im Mittelgrund wieder ab, so dass der von den Bäumen freigegebene Himmel keilartig in die Bildtiefe führt und den Blick zum Durchwandern des Waldes animiert.

 

zum Künstler

Erhard Langkau besuchte zunächst die Baugewerkschule in Berlin und legte dort 1896 eine Tischler- und Maurergesellenprüfung ab. Im Fach „Freihandzeichnen“ wurde ihm mit der Abschlussnote „ausgezeichnet“ eine künstlerische Begabung attestiert. Anschließend studierte Langkau von 1900 bis 1903 an der Hochschule der bildenden Künste Berlin unter Handtke, Woldemar Friedrich und Gustav Boese. Ab 1903 besuchte er zudem die Ateliers von Lovis Corinth, Leo von König und Oskar Kruse.
Langkau nahm regelmäßig an den Großen Kunstausstellungen in Berlin und München teil. Neben seiner Tätigkeit als Maler fertige Langkau auch Buchillustrationen und Plakate an.

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